FAQ Häufig gestellte Fragen und meine Antworten

Es ist richtig, Wohnungkatzen kommen so gut wie nie mit Infektionserregern in Berührung. Das „Reintragen mit den Schuhen“ ist eine Mär. So schläft ihr Immunsystem, das ja nicht gefordert ist immer mehr ein und befindet sich irgendwann am untersten Level. Sollte sie aber mal in eine Praxis ins Wartezimmer müssen, ist das kein guter Zustand, weil sie, schon krank, nun zusätzlich mit Krankheitserregern bombardiert wird. Um das Immunsystem dennoch aufzufrischen und hoch zu halten, empfehle ich eine Basisimpfung mit Katzenschnupfen alle 2 Jahre, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Eine Wurmkur kann nur dann wirken, wenn wirklich Würmer vorliegen. Wenn das nicht der Fall ist ist es ein sinnloses Unterfangen, im wahrsten Sinne „für die Katz“ , weil die Wirkung des Wurmmittels schon am nächten Tag nicht mehr vorhanden ist. Das bedeutet, dass eine Wurnkur keine vorbeugende, prophylaktische Wirkung hat; das Tier kann sich am nächsten Tag wieder neu anstecken. Daher ist die Frage, wie oft ein Tier entwurmt werden soll sehr unterschiedlich zu beantworten. Ich empfehle Welpen und junge Hunde viermal pro Jahr, mittelalte Hunde zweimal pro Jahr und ältere Hunde einmal pro Jahr. Sind Kinder oder Menschen mit einer Immunschwäche im Haus dann lieber öfters. Wohnungskatzen braucht man nicht zu entwurmen, bei Freigängen kann es notwendig sein, alle 6 Wochen ein Bandwurmmittel einzusetzen, am besten in Kombination mit Floh- und Zeckenschutz

Nein natürlich nicht, die meisten Aufnahmen zu Beispiel Übersicht über die Brust oder Bauch werden ohne Narkose angefertigt. Wenn man aber spezielle Lagerungen wie z.B. bei der Schulter oder beim Röntgen von Zähnen oder dem Kiefer braucht, ist eine Narkose umumgänglich. Man gibt allerdings keine Vollnarkose, sondern nur eine kurze Sedation, die durch eine Weckspritze wieder aufgehoben werden kann

Load More