Hier der Fall einer kleinen Bulldogge, die wegen einer Chronischen Ohrentzündung
einen jahrelangen Leidensweg durch sämtliche Tierpraxen,
sogar auch schon in der Uniklinik München hinter sich hat.
Die Uniklinik hat dem Besitzer eine OP vorgeschlagen etwa in der Art wie unten
beschrieben, diese sollte aber ca 2500 Euro kosten,
Nachdem er die Summe nicht sofort bezahlen konnte, wurde
er mit seinem Problem alleine gelassen.
Durch die folgende OP konnten die Veränderungen weitestgehend entfernt
werden und vor allem konnte die Hörfähigkeit erhalten werden, weil
das Trommelfell intakt gelassen wurde.
Es müssen die Ohren nacheinander operiert werden, weil solch eine OP ca 2,5 Stunden dauert.
Das Bild ist von einer anderen Bulldogge, so sollte das Ohr bei einem gesunden Tier eigentlich aussehen.

Dieser Fall ist natürlich ein Extrembeispiel. Leider kommt das aber nicht so selten vor. Der Hund bekam über Jahr immer nur Tropfen ins Ohr, keine Diagnose, kein Nachdenken nichts. Seine Beschwerden heilen deswegen nicht ab, weil er eine allergisch bedingte Ohrenentzündung hat. Berücksichtigt man diesen Umstand  nicht, kommt es zu einem ständigen Rezidiv. Am Ende sind die Veränderungen so stark, dass man das gesamte Gewebe entfernen muss. Man spricht dann von einer TECA /Total ear canal ablation. Hier in meiner OP konnte der Ohrknorpel mit seinen Veränderungen komplett entfernt werden und die Reste durch ein Loch in der Haut durchgeschlauft werden. Dadurch bleibt ein kleiner Restkanal zum Trommelfell hinunter und damit die Hörfähigkeit  erhalten. Das Tier behält seine Beschwerden solange, wie man nicht die zugrunde liegende Ursache behandelt, also eine Futterumstellung, Cortisonbehandlung oder viel besser Behandlung mit Cytopoint oder Apoquel durchführt.

Wir haben die Freya im September 2012 bekommen. Da hatte sie die Blumenkohlohren schon,
allerdings war es da nicht so groß. Was die Vorbesitzer wegen den Ohren gemacht haben, können

wir nicht sicher sagen.
Wir sind dann auch gleich mit ihr zum Tierarzt. Diese sagte uns, das wir es mit schwarzen Tee,
Babyöl, Ballistolöl, warmen Wasser und weiteren Hausmittelchen reinigen sollen. Wir haben das
dann auch immer mit Wattestäbchen und Tüchern gereinigt. Aber das hat alles keinen Erfolg erzielt.
Die Ohren haben der Freya sehr gejuckt. Sie ist mit schiefen Kopf gelaufen und die Ohren haben
gestunken. Sie hat sich ständig gekratzt und ihren Kopf geschüttelt. Es kam des öfteren zu eitrigen
Ausfluss.
Wir haben uns über lange Zeit bei verschiedenen Tierschutzorganisationen gemeldet und angefragt
ob sie uns helfen können. Da wir nicht so viel Geld für eine Operation hatten. Die Organisation
„Ein Herz für kranke Tiere“ hat sich dann auch gemeldet und uns angeboten sich die Freya mal
anzuschauen. Wir sind dann am 04.12.2014 nach München in die Medizinische Kleintierklinik
gefahren. Dort wurde sie von Prof. Ralf S. Müller untersucht. Er sagte das er sie operieren würde
und wir nichts bezahlen müssen, da sie an einer Studie teilnehmen sollte und der Tierschutz es
deswegen übernommen hätte. Wir bekamen einen neuen Termin zur Operation und Tabletten.
Am 16.12.2014 sind wir dann wieder nach München gefahren. Wir lieferten die Freya früh um neun
Uhr dort ab und sollten in der Zeit der Operation uns ein wenig die Stadt anschauen. Nach ca 1,5
Stunden bekamen wir den Anruf das wir sie abholen können. Da es eine ziemlich kurze Zeit war,
waren wir schon etwas verwundert. Als wir wieder ankamen drückte uns eine Tierarzthilfe unseren
Hund in die Arme und sagte das man das doch nicht operieren kann, da es zu tief ist. Auf die Frage,
ob wir den Professor vom letzten mal sprechen können, gab es ein klares Nein!!!
Eine andere Operation hätte uns 2500 Euro gekostet, was und eindeutig zu viel war.
Wir sind dann enttäuscht wieder heim gefahren.
Nach langen überlegen, haben wir uns bei der tierärztlichen Praxis Dr. Peter Neu einen
Termin geben lassen.
Am 30.09.2015 sind wir mit der Freya bei ihm gewesen.
Er hat sich einen ersten Eindruck von ihren Ohren gemacht und uns alles bis ins kleinste Detail
erklärt.
Er zeigte uns anhand Büchern und Bildern wie eine Operation aussehen würde und schnell war klar,
das es keinen anderen Weg gibt. Auch die Operation wäre lange nicht so teuer wie in München.
Nach etwa 7 Tagen Überlegung und einem langem und ausführlichem Gespräch mit Herrn Peter
Neu ist dann auch unser Vertrauen in seinen Händen gewachsen. So haben wir uns entschlossen die
Operation durch führen zu lassen. Es war für uns ein sehr schwerer Schritt diesen Weg
einzuschlagen.
Nach der Operation mussten wir eine Woche lang, jeden Tag zur Kontrolle kommen.
Herr Neu war von Tag zu Tag zufriedener mit seiner Arbeit und der Heilung von ihrem Ohr.
Wir sind froh darüber das sich Herr Neu dieser Operation entgegengestellt hat und sie zu unsere
vollsten Zufriedenheit gemeistert hat!
Wir können die „Tierärztliche Praxis Dr.. Peter Neu“ mit unserem vollsten Vertrauen
empfehlen und werden weiterhin auf ihn zurück kommen, sollte etwas mit unseren Vierbeinern
nicht passen!