.….….….…Wir kön­nen ab sofort wie­der Behand­lun­gen für Diens­tag und Don­ners­tag NACHMITTAG anneh­men, aller­dings nur als Ter­min­sprech­stun­de.….….….….

Das wer­den wir häu­fig gefragt (FAQ):

Sei­te 2:

Hat Ihr Tier Angst oder Panik vor dem Tier­arzt­be­such?

Ja, dass kommt immer wie­der vor. Tie­re sind in die­ser Hin­sicht so unter­schied­lich wie wir Men­schen.

Man­che lie­ben es gera­de­zu, zum Tier­arzt zu gehen.  Es wirkt, als ver­ste­hen sie, dass ihnen gehol­fen wird. Ande­re haben schon beim Betre­ten der Pra­xis sicht­lich Angst und gera­ten sogar in Panik. Sei es, weil sie in der Ver­gan­gen­heit schlech­te Erfah­run­gen gemacht haben, den Tier­arzt oder die Tier­ärz­tin mit Schmer­zen in Ver­bin­dung brin­gen oder dass es schon der Geruch und die Umge­bung im War­te­zim­mer sind, die Stress und Angst ver­ur­sa­chen. Wich­tig ist, die­se Ängs­te des Tie­res ernst zu neh­men.

So ist hier natür­lich das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen des behan­deln­den Tier­arz­tes gefragt. Die Behand­lung soll lie­be­voll, schmerz­frei und dees­ka­lie­rend erfol­gen. Das ist, wie die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Pra­xis zeigt, lei­der nicht immer mög­lich, denn eine Unter­su­chung ist unum­gäng­lich. Unse­re Haus­tie­re kön­nen ja lei­der nicht erzäh­len, was ihnen fehlt. Es ist jedoch ein kla­rer Unter­schied, ob ein Tier eine kur­ze Schmerz­er­fah­rung, wie etwa die Unter­su­chung einer Ver­let­zung oder einer Sprit­ze erlebt oder eine trau­ma­ti­sche Behand­lung auf dem Behand­lungs­tisch erfah­ren muss.

 

Das ist aber nicht alles, denn ein ent­spann­ter, auf­merk­sa­mer und ein­fühl­sa­mer Tier­arzt kann nur das bes­te Ergeb­nis erzie­len, wenn die Besit­zer des Haus­tie­res Hand in Hand mit dem Arzt und dem Tier han­deln und arbei­ten.

 

Die meis­ten Kun­den ver­su­chen, Ihr Tier vor dem Tier­arzt­be­such oder im War­te­zim­mer zu „beru­hi­gen“. Sie schau­en es an, strei­cheln es auf­fal­lend inten­siv und reden mit ihm. Das sind Ges­ten, die im bes­ten Sin­ne gut gemeint sind, es erzeugt bei unse­ren Haus­tie­ren jedoch lei­der das genaue Gegen­teil.

Ich selbst habe sehr lan­ge gebraucht, das zu ver­ste­hen.

Durch das offen­si­ve Beru­hi­gen sug­ge­rie­ren wir durch die Kör­per­spra­che und die Stimm­la­ge, dass eine bedroh­li­che Situa­ti­on sich anbahnt. Es ist egal wel­che Wor­te wir ver­wen­den. Das Ver­hal­ten signa­li­siert „Gefahr“ und genau­so reagiert das Haus­tier auch.

 

Hier ist mein Rat­schlag:

Ich nen­ne es „DEZENTRALISIEREN“.

Stel­len sie sich eine all­täg­li­che Situa­ti­on vor und ver­hal­ten Sie sich mit ihrem Tier genau­so.

Als Bei­spiel könn­te man das Ver­hal­ten beim Ein­kau­fen neh­men. In die­ser ent­spann­ten Situa­ti­on sind Haus­tie­re voll­kom­men selbst­ver­ständ­lich dabei. Man wid­met ihm kei­ne beson­de­re Auf­merk­sam­keit, denn die Situa­ti­on „ein­kau­fen“ ist voll­kom­men ent­spannt und all­täg­lich. Um die­se ent­spann­te Grund­stim­mung noch wei­ter zu ver­stär­ken, könn­te man sei­nem Haus­tier sogar noch etwas weni­ger Auf­merk­sam­keit als üblich schen­ken. Unse­re Tie­re wer­den sich dabei nicht ver­nach­läs­sigt füh­len, son­dern in den meis­ten Fäl­len ange­nehm beru­hi­gen. Kei­ne Auf­merk­sam­keit bedeu­tet auch kei­ne Gefahr.

 

Faust­re­gel für den ent­spann­ten Tier­arzt­be­such:

  1. nicht anstar­ren
  2. nicht reden nicht über­mä­ßig strei­cheln
  3. selbst ruhig und gelas­sen blei­ben, damit sich die eige­ne Ner­vo­si­tät nicht auf das Tier über­trägt

 

Es kann nütz­lich sein, dies bei einem Pro­be­be­such im Wel­pen­al­ter ein­fach zu üben.

Bei eher ner­vö­sen Haus­tie­ren lohnt es sich, mög­lichst am Mor­gen einen Ter­min zur Unter­su­chung aus­zu­ma­chen. Dann war­ten noch nicht so vie­le ver­schie­de­ne Gerü­che im War­te­zim­mer — allein das kann bereits ein soge­nann­ter „Game­ch­an­ger“ sein, wie man heu­te so schön sagt.

 

Die Angst unse­rer Haus­tie­re zeigt sich auf unter­schied­li­che Wei­se. Vie­le Haus­tie­re haben, wie gera­de beschrie­ben Angst. Sie sind gestresst und zie­hen sich zurück.

Es gibt jedoch auch Haus­tie­re, die, in die­ser für sie gefähr­li­chen Situa­ti­on, aggres­siv reagie­ren.

Das kann mit Knur­ren, Zäh­ne flet­schen und vie­len ande­ren Droh­ge­bär­den begin­nen und im schlimms­ten Fall so weit gehen, dass sich das Haus­tier nicht anfas­sen, geschwei­ge denn unter­su­chen oder behan­deln lässt. Sobald es für den Tier­arzt, das Fach­per­so­nal oder das Tier gefähr­lich wird, muss gege­be­nen­falls eine Unter­su­chung oder Behand­lung unter Seda­ti­on erfol­gen. Auch wenn das im ers­ten Moment hart klingt, gera­de wenn man als Besit­zer dane­ben­steht, so muss man sich doch ins Gedächt­nis rufen, dass ein Tier­arzt immer zum Woh­le des Tie­res und eben­so des behan­deln­den Men­schen ent­schei­det. Auch wenn das in dem spe­zi­el­len Fall bedeu­ten könn­te, eine Unter­su­chung nur unter kurz­zei­ti­ger Betäu­bung durch­füh­ren zu kön­nen.

Biss­ver­let­zun­gen, egal ob von Hund oder Kat­ze kön­nen den Tier­arzt und das Fach­per­so­nal schwer ver­let­zen und zu lang­wie­ri­gen Fol­ge­schä­den füh­ren. Daher ist es unum­gäng­lich die Situa­ti­on rich­tig ein­zu­schät­zen und der Gefahr von Fremd­ver­let­zun­gen und Eigen­ver­let­zun­gen vor­zu­beu­gen.

 

Was kann ich als Besit­zer eines ten­den­zi­ell aggres­si­ven Hun­des unter­stüt­zend tun?

Ein Hund soll­te einen pas­sen­den Maul­korb guter Qua­li­tät haben und auch an ihn gewöhnt sein. Bei You­tube fin­den Sie etli­che Tuto­ri­als, wie man ein Maul­korb­trai­ning rich­tig macht, damit die­ser für das Haus­tier als ange­nehm emp­fun­den wird. Hals­band und Maul­korb müs­sen eng genug sein, um ein Abstrei­fen zu ver­hin­dern. Die Lei­ne muss fest am Hals­band fixiert wer­den. So gesi­chert kann eine Unter­su­chung in den meis­ten Fäl­len statt­fin­den.

Ein wei­te­res, gutes Hilfs­mit­tel für alle Betei­lig­ten sind soge­nann­te Tran­qui­li­zer. Die­se kön­nen dem Tier daheim in der gewohn­ten, ent­spann­ten Umge­bung bereits 1–2 Stun­den vor dem Ter­min in der Pra­xis ver­ab­reicht wer­den und die­nen der Beru­hi­gung. Die­se Medi­ka­men­te sind nicht schäd­lich und mit unse­rer Abspra­che und kor­rek­ter Ein­nah­me eine wirk­lich gute Alter­na­ti­ve.

Spre­chen Sie uns bei Bedarf bit­te an. Wir bera­ten Sie ger­ne, denn es ist im Inter­es­se aller, dass eine not­wen­di­ge Unter­su­chung zum Woh­le des Tie­res auch mög­lichst ent­spannt und sicher statt­fin­den kann.

 

Kat­zen sind manch­mal ein wah­rer „Här­te­fall“. Sie sind zäh, wen­dig und eine Unter­su­chung wirkt nicht sel­ten erschre­ckend, wenn die tier­ärzt­li­chen Fach­an­ge­stell­ten den gelieb­ten Stu­ben­ti­ger plötz­lich mit Leder­hand­schu­hen und Kat­zen­sack sichern, um bei­spiels­wei­se etwas Blut abzu­neh­men.

Die geüb­ten und erfah­re­nen Fach­kräf­te wis­sen das Tier zu mana­gen und hal­ten. Des­halb kann es unter Umstän­den manch­mal aber auch bes­ser sein, wenn Sie als Besit­zer kurz den Behand­lungs­raum ver­las­sen, damit die soge­nann­te Sug­ges­ti­ons­brü­cke Kat­ze- Besit­zer unter­bro­chen ist.

Auch hier kann eine leicht sedie­rend wir­ken­de Medi­ka­ti­on vor dem Tier­arzt­be­such die Situa­ti­on im Behand­lungs­raum sehr ent­span­nen. Bit­ten spre­chen sie uns dar­auf ein­fach an. Wir hel­fen ger­ne wei­ter, bei der Auf­klä­rung und Wahl des pas­sen­den Medi­ka­men­tes.

 

Was wir noch zu unse­ren Unter­su­chungs­me­tho­den sagen woll­ten:

 

  • Hat Ihr Tier Angst oder Panik vor dem Tier­arzt­be­such?

    Ja, dass kommt immer wie­der vor. Tie­re sind in die­ser Hin­sicht so unter­schied­lich wie wir Men­schen.

    Man­che lie­ben es gera­de­zu, zum Tier­arzt zu gehen.  Es wirkt, als ver­ste­hen sie, dass ihnen gehol­fen wird. Ande­re haben schon beim Betre­ten der Pra­xis sicht­lich Angst und gera­ten sogar in Panik. Sei es, weil sie in der Ver­gan­gen­heit schlech­te Erfah­run­gen gemacht haben, den Tier­arzt oder die Tier­ärz­tin mit Schmer­zen in Ver­bin­dung brin­gen oder dass es schon der Geruch und die Umge­bung im War­te­zim­mer sind, die Stress und Angst ver­ur­sa­chen. Wich­tig ist, die­se Ängs­te des Tie­res ernst zu neh­men.

    So ist hier natür­lich das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen des behan­deln­den Tier­arz­tes gefragt. Die Behand­lung soll lie­be­voll, schmerz­frei und dees­ka­lie­rend erfol­gen. Das ist, wie die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Pra­xis zeigt, lei­der nicht immer mög­lich, denn eine Unter­su­chung ist unum­gäng­lich. Unse­re Haus­tie­re kön­nen ja lei­der nicht erzäh­len, was ihnen fehlt. Es ist jedoch ein kla­rer Unter­schied, ob ein Tier eine kur­ze Schmerz­er­fah­rung, wie etwa die Unter­su­chung einer Ver­let­zung oder einer Sprit­ze erlebt oder eine trau­ma­ti­sche Behand­lung auf dem Behand­lungs­tisch erfah­ren muss.

     

    Das ist aber nicht alles, denn ein ent­spann­ter, auf­merk­sa­mer und ein­fühl­sa­mer Tier­arzt kann nur das bes­te Ergeb­nis erzie­len, wenn die Besit­zer des Haus­tie­res Hand in Hand mit dem Arzt und dem Tier han­deln und arbei­ten.

     

    Die meis­ten Kun­den ver­su­chen, Ihr Tier vor dem Tier­arzt­be­such oder im War­te­zim­mer zu „beru­hi­gen“. Sie schau­en es an, strei­cheln es auf­fal­lend inten­siv und reden mit ihm. Das sind Ges­ten, die im bes­ten Sin­ne gut gemeint sind, es erzeugt bei unse­ren Haus­tie­ren jedoch lei­der das genaue Gegen­teil.

    Ich selbst habe sehr lan­ge gebraucht, das zu ver­ste­hen.

    Durch das offen­si­ve Beru­hi­gen sug­ge­rie­ren wir durch die Kör­per­spra­che und die Stimm­la­ge, dass eine bedroh­li­che Situa­ti­on sich anbahnt. Es ist egal wel­che Wor­te wir ver­wen­den. Das Ver­hal­ten signa­li­siert „Gefahr“ und genau­so reagiert das Haus­tier auch.

     

    Hier ist mein Rat­schlag:

    Ich nen­ne es „DEZENTRALISIEREN“.

    Stel­len sie sich eine all­täg­li­che Situa­ti­on vor und ver­hal­ten Sie sich mit ihrem Tier genau­so.

    Als Bei­spiel könn­te man das Ver­hal­ten beim Ein­kau­fen neh­men. In die­ser ent­spann­ten Situa­ti­on sind Haus­tie­re voll­kom­men selbst­ver­ständ­lich dabei. Man wid­met ihm kei­ne beson­de­re Auf­merk­sam­keit, denn die Situa­ti­on „ein­kau­fen“ ist voll­kom­men ent­spannt und all­täg­lich. Um die­se ent­spann­te Grund­stim­mung noch wei­ter zu ver­stär­ken, könn­te man sei­nem Haus­tier sogar noch etwas weni­ger Auf­merk­sam­keit als üblich schen­ken. Unse­re Tie­re wer­den sich dabei nicht ver­nach­läs­sigt füh­len, son­dern in den meis­ten Fäl­len ange­nehm beru­hi­gen. Kei­ne Auf­merk­sam­keit bedeu­tet auch kei­ne Gefahr.

     

    Faust­re­gel für den ent­spann­ten Tier­arzt­be­such:

    1. nicht anstar­ren
    2. nicht reden nicht über­mä­ßig strei­cheln
    3. selbst ruhig und gelas­sen blei­ben, damit sich die eige­ne Ner­vo­si­tät nicht auf das Tier über­trägt

     

    Es kann nütz­lich sein, dies bei einem Pro­be­be­such im Wel­pen­al­ter ein­fach zu üben.

    Bei eher ner­vö­sen Haus­tie­ren lohnt es sich, mög­lichst am Mor­gen einen Ter­min zur Unter­su­chung aus­zu­ma­chen. Dann war­ten noch nicht so vie­le ver­schie­de­ne Gerü­che im War­te­zim­mer — allein das kann bereits ein soge­nann­ter „Game­ch­an­ger“ sein, wie man heu­te so schön sagt.

     

    Die Angst unse­rer Haus­tie­re zeigt sich auf unter­schied­li­che Wei­se. Vie­le Haus­tie­re haben, wie gera­de beschrie­ben Angst. Sie sind gestresst und zie­hen sich zurück.

    Es gibt jedoch auch Haus­tie­re, die, in die­ser für sie gefähr­li­chen Situa­ti­on, aggres­siv reagie­ren.

    Das kann mit Knur­ren, Zäh­ne flet­schen und vie­len ande­ren Droh­ge­bär­den begin­nen und im schlimms­ten Fall so weit gehen, dass sich das Haus­tier nicht anfas­sen, geschwei­ge denn unter­su­chen oder behan­deln lässt. Sobald es für den Tier­arzt, das Fach­per­so­nal oder das Tier gefähr­lich wird, muss gege­be­nen­falls eine Unter­su­chung oder Behand­lung unter Seda­ti­on erfol­gen. Auch wenn das im ers­ten Moment hart klingt, gera­de wenn man als Besit­zer dane­ben­steht, so muss man sich doch ins Gedächt­nis rufen, dass ein Tier­arzt immer zum Woh­le des Tie­res und eben­so des behan­deln­den Men­schen ent­schei­det. Auch wenn das in dem spe­zi­el­len Fall bedeu­ten könn­te, eine Unter­su­chung nur unter kurz­zei­ti­ger Betäu­bung durch­füh­ren zu kön­nen.

    Biss­ver­let­zun­gen, egal ob von Hund oder Kat­ze kön­nen den Tier­arzt und das Fach­per­so­nal schwer ver­let­zen und zu lang­wie­ri­gen Fol­ge­schä­den füh­ren. Daher ist es unum­gäng­lich die Situa­ti­on rich­tig ein­zu­schät­zen und der Gefahr von Fremd­ver­let­zun­gen und Eigen­ver­let­zun­gen vor­zu­beu­gen.

     

    Was kann ich als Besit­zer eines ten­den­zi­ell aggres­si­ven Hun­des unter­stüt­zend tun?

    Ein Hund soll­te einen pas­sen­den Maul­korb guter Qua­li­tät haben und auch an ihn gewöhnt sein. Bei You­tube fin­den Sie etli­che Tuto­ri­als, wie man ein Maul­korb­trai­ning rich­tig macht, damit die­ser für das Haus­tier als ange­nehm emp­fun­den wird. Hals­band und Maul­korb müs­sen eng genug sein, um ein Abstrei­fen zu ver­hin­dern. Die Lei­ne muss fest am Hals­band fixiert wer­den. So gesi­chert kann eine Unter­su­chung in den meis­ten Fäl­len statt­fin­den.

    Ein wei­te­res, gutes Hilfs­mit­tel für alle Betei­lig­ten sind soge­nann­te Tran­qui­li­zer. Die­se kön­nen dem Tier daheim in der gewohn­ten, ent­spann­ten Umge­bung bereits 1–2 Stun­den vor dem Ter­min in der Pra­xis ver­ab­reicht wer­den und die­nen der Beru­hi­gung. Die­se Medi­ka­men­te sind nicht schäd­lich und mit unse­rer Abspra­che und kor­rek­ter Ein­nah­me eine wirk­lich gute Alter­na­ti­ve.

    Spre­chen Sie uns bei Bedarf bit­te an. Wir bera­ten Sie ger­ne, denn es ist im Inter­es­se aller, dass eine not­wen­di­ge Unter­su­chung zum Woh­le des Tie­res auch mög­lichst ent­spannt und sicher statt­fin­den kann.

     

    Kat­zen sind manch­mal ein wah­rer „Här­te­fall“. Sie sind zäh, wen­dig und eine Unter­su­chung wirkt nicht sel­ten erschre­ckend, wenn die tier­ärzt­li­chen Fach­an­ge­stell­ten den gelieb­ten Stu­ben­ti­ger plötz­lich mit Leder­hand­schu­hen und Kat­zen­sack sichern, um bei­spiels­wei­se etwas Blut abzu­neh­men.

    Die geüb­ten und erfah­re­nen Fach­kräf­te wis­sen das Tier zu mana­gen und hal­ten. Des­halb kann es unter Umstän­den manch­mal aber auch bes­ser sein, wenn Sie als Besit­zer kurz den Behand­lungs­raum ver­las­sen, damit die soge­nann­te Sug­ges­ti­ons­brü­cke Kat­ze- Besit­zer unter­bro­chen ist.

    Auch hier kann eine leicht sedie­rend wir­ken­de Medi­ka­ti­on vor dem Tier­arzt­be­such die Situa­ti­on im Behand­lungs­raum sehr ent­span­nen. Bit­ten spre­chen sie uns dar­auf ein­fach an. Wir hel­fen ger­ne wei­ter, bei der Auf­klä­rung und Wahl des pas­sen­den Medi­ka­men­tes.

     

    Was wir noch zu unse­ren Unter­su­chungs­me­tho­den sagen woll­ten:

     

Hat Ihr Tier Angst oder Panik vor dem Tier­arzt­be­such?

Ja, dass kommt immer wie­der vor. Tie­re sind in die­ser Hin­sicht so unter­schied­lich wie wir Men­schen.

Man­che lie­ben es gera­de­zu, zum Tier­arzt zu gehen.  Es wirkt, als ver­ste­hen sie, dass ihnen gehol­fen wird. Ande­re haben schon beim Betre­ten der Pra­xis sicht­lich Angst und gera­ten sogar in Panik. Sei es, weil sie in der Ver­gan­gen­heit schlech­te Erfah­run­gen gemacht haben, den Tier­arzt oder die Tier­ärz­tin mit Schmer­zen in Ver­bin­dung brin­gen oder dass es schon der Geruch und die Umge­bung im War­te­zim­mer sind, die Stress und Angst ver­ur­sa­chen. Wich­tig ist, die­se Ängs­te des Tie­res ernst zu neh­men.

So ist hier natür­lich das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen des behan­deln­den Tier­arz­tes gefragt. Die Behand­lung soll lie­be­voll, schmerz­frei und dees­ka­lie­rend erfol­gen. Das ist, wie die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Pra­xis zeigt, lei­der nicht immer mög­lich, denn eine Unter­su­chung ist unum­gäng­lich. Unse­re Haus­tie­re kön­nen ja lei­der nicht erzäh­len, was ihnen fehlt. Es ist jedoch ein kla­rer Unter­schied, ob ein Tier eine kur­ze Schmerz­er­fah­rung, wie etwa die Unter­su­chung einer Ver­let­zung oder einer Sprit­ze erlebt oder eine trau­ma­ti­sche Behand­lung auf dem Behand­lungs­tisch erfah­ren muss.

 

Das ist aber nicht alles, denn ein ent­spann­ter, auf­merk­sa­mer und ein­fühl­sa­mer Tier­arzt kann nur das bes­te Ergeb­nis erzie­len, wenn die Besit­zer des Haus­tie­res Hand in Hand mit dem Arzt und dem Tier han­deln und arbei­ten.

 

Die meis­ten Kun­den ver­su­chen, Ihr Tier vor dem Tier­arzt­be­such oder im War­te­zim­mer zu „beru­hi­gen“. Sie schau­en es an, strei­cheln es auf­fal­lend inten­siv und reden mit ihm. Das sind Ges­ten, die im bes­ten Sin­ne gut gemeint sind, es erzeugt bei unse­ren Haus­tie­ren jedoch lei­der das genaue Gegen­teil.

Ich selbst habe sehr lan­ge gebraucht, das zu ver­ste­hen.

Durch das offen­si­ve Beru­hi­gen sug­ge­rie­ren wir durch die Kör­per­spra­che und die Stimm­la­ge, dass eine bedroh­li­che Situa­ti­on sich anbahnt. Es ist egal wel­che Wor­te wir ver­wen­den. Das Ver­hal­ten signa­li­siert „Gefahr“ und genau­so reagiert das Haus­tier auch.

 

Hier ist mein Rat­schlag:

Ich nen­ne es „DEZENTRALISIEREN“.

Stel­len sie sich eine all­täg­li­che Situa­ti­on vor und ver­hal­ten Sie sich mit ihrem Tier genau­so.

Als Bei­spiel könn­te man das Ver­hal­ten beim Ein­kau­fen neh­men. In die­ser ent­spann­ten Situa­ti­on sind Haus­tie­re voll­kom­men selbst­ver­ständ­lich dabei. Man wid­met ihm kei­ne beson­de­re Auf­merk­sam­keit, denn die Situa­ti­on „ein­kau­fen“ ist voll­kom­men ent­spannt und all­täg­lich. Um die­se ent­spann­te Grund­stim­mung noch wei­ter zu ver­stär­ken, könn­te man sei­nem Haus­tier sogar noch etwas weni­ger Auf­merk­sam­keit als üblich schen­ken. Unse­re Tie­re wer­den sich dabei nicht ver­nach­läs­sigt füh­len, son­dern in den meis­ten Fäl­len ange­nehm beru­hi­gen. Kei­ne Auf­merk­sam­keit bedeu­tet auch kei­ne Gefahr.

 

Faust­re­gel für den ent­spann­ten Tier­arzt­be­such:

  1. nicht anstar­ren
  2. nicht reden nicht über­mä­ßig strei­cheln
  3. selbst ruhig und gelas­sen blei­ben, damit sich die eige­ne Ner­vo­si­tät nicht auf das Tier über­trägt

 

Es kann nütz­lich sein, dies bei einem Pro­be­be­such im Wel­pen­al­ter ein­fach zu üben.

Bei eher ner­vö­sen Haus­tie­ren lohnt es sich, mög­lichst am Mor­gen einen Ter­min zur Unter­su­chung aus­zu­ma­chen. Dann war­ten noch nicht so vie­le ver­schie­de­ne Gerü­che im War­te­zim­mer — allein das kann bereits ein soge­nann­ter „Game­ch­an­ger“ sein, wie man heu­te so schön sagt.

 

Die Angst unse­rer Haus­tie­re zeigt sich auf unter­schied­li­che Wei­se. Vie­le Haus­tie­re haben, wie gera­de beschrie­ben Angst. Sie sind gestresst und zie­hen sich zurück.

Es gibt jedoch auch Haus­tie­re, die, in die­ser für sie gefähr­li­chen Situa­ti­on, aggres­siv reagie­ren.

Das kann mit Knur­ren, Zäh­ne flet­schen und vie­len ande­ren Droh­ge­bär­den begin­nen und im schlimms­ten Fall so weit gehen, dass sich das Haus­tier nicht anfas­sen, geschwei­ge denn unter­su­chen oder behan­deln lässt. Sobald es für den Tier­arzt, das Fach­per­so­nal oder das Tier gefähr­lich wird, muss gege­be­nen­falls eine Unter­su­chung oder Behand­lung unter Seda­ti­on erfol­gen. Auch wenn das im ers­ten Moment hart klingt, gera­de wenn man als Besit­zer dane­ben­steht, so muss man sich doch ins Gedächt­nis rufen, dass ein Tier­arzt immer zum Woh­le des Tie­res und eben­so des behan­deln­den Men­schen ent­schei­det. Auch wenn das in dem spe­zi­el­len Fall bedeu­ten könn­te, eine Unter­su­chung nur unter kurz­zei­ti­ger Betäu­bung durch­füh­ren zu kön­nen.

Biss­ver­let­zun­gen, egal ob von Hund oder Kat­ze kön­nen den Tier­arzt und das Fach­per­so­nal schwer ver­let­zen und zu lang­wie­ri­gen Fol­ge­schä­den füh­ren. Daher ist es unum­gäng­lich die Situa­ti­on rich­tig ein­zu­schät­zen und der Gefahr von Fremd­ver­let­zun­gen und Eigen­ver­let­zun­gen vor­zu­beu­gen.

 

Was kann ich als Besit­zer eines ten­den­zi­ell aggres­si­ven Hun­des unter­stüt­zend tun?

Ein Hund soll­te einen pas­sen­den Maul­korb guter Qua­li­tät haben und auch an ihn gewöhnt sein. Bei You­tube fin­den Sie etli­che Tuto­ri­als, wie man ein Maul­korb­trai­ning rich­tig macht, damit die­ser für das Haus­tier als ange­nehm emp­fun­den wird. Hals­band und Maul­korb müs­sen eng genug sein, um ein Abstrei­fen zu ver­hin­dern. Die Lei­ne muss fest am Hals­band fixiert wer­den. So gesi­chert kann eine Unter­su­chung in den meis­ten Fäl­len statt­fin­den.

Ein wei­te­res, gutes Hilfs­mit­tel für alle Betei­lig­ten sind soge­nann­te Tran­qui­li­zer. Die­se kön­nen dem Tier daheim in der gewohn­ten, ent­spann­ten Umge­bung bereits 1–2 Stun­den vor dem Ter­min in der Pra­xis ver­ab­reicht wer­den und die­nen der Beru­hi­gung. Die­se Medi­ka­men­te sind nicht schäd­lich und mit unse­rer Abspra­che und kor­rek­ter Ein­nah­me eine wirk­lich gute Alter­na­ti­ve.

In USA gibt man bei­spiels­wei­se die “Bad dog Pill” mit Tra­z­odo­ne und Gaba­pen­tin vor der Unter­su­chung oder man gibt Alfa­zo­la­zol i.m.

Spre­chen Sie uns bei Bedarf bit­te an. Wir bera­ten Sie ger­ne, denn es ist im Inter­es­se aller, dass eine not­wen­di­ge Unter­su­chung zum Woh­le des Tie­res auch mög­lichst ent­spannt und sicher statt­fin­den kann.

 

Kat­zen sind manch­mal ein wah­rer „Här­te­fall“. Sie sind zäh, wen­dig und eine Unter­su­chung wirkt nicht sel­ten erschre­ckend, wenn die tier­ärzt­li­chen Fach­an­ge­stell­ten den gelieb­ten Stu­ben­ti­ger plötz­lich mit Leder­hand­schu­hen und Kat­zen­sack sichern, um bei­spiels­wei­se etwas Blut abzu­neh­men.

Die geüb­ten und erfah­re­nen Fach­kräf­te wis­sen das Tier zu mana­gen und hal­ten. Des­halb kann es unter Umstän­den manch­mal aber auch bes­ser sein, wenn Sie als Besit­zer kurz den Behand­lungs­raum ver­las­sen, damit die soge­nann­te Sug­ges­ti­ons­brü­cke Kat­ze- Besit­zer unter­bro­chen ist.

Auch hier kann eine leicht sedie­rend wir­ken­de Medi­ka­ti­on vor dem Tier­arzt­be­such die Situa­ti­on im Behand­lungs­raum sehr ent­span­nen. Bit­ten spre­chen sie uns dar­auf ein­fach an. Wir hel­fen ger­ne wei­ter, bei der Auf­klä­rung und Wahl des pas­sen­den Medi­ka­men­tes. Wir emp­feh­len bei­spiels­wei­se die Gabe von 100 mg Gabapentin/Katze 2 Stun­den vor einer Behand­lungo­der auch die Anwen­dung von Phe­ro­mo­nen z.B. Felistress

 

 

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