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Endo­sko­pie

Magen Darm Trakt:

Spei­se­röh­re (Oeso­pha­go­sko­pie): Über die Dar­stel­lung der Spei­se­röh­re von innen kön­nen Ver­let­zun­gen, die zum Bei­spiel durch den Rück­fluss von Magen­säu­re oder durch scharf­kan­ti­ge Fremd­kör­per ent­ste­hen, erkannt wer­den. Aber auch ange­bo­re­ne oder erwor­be­ne Eng­stel­len (Strik­tu­ren), Erwei­te­run­gen oder auch Tumo­re kön­nen auf die­se Wei­se nach­ge­wie­sen wer­den.

Magen (Gas­tro­sko­pie): Geschwü­re in der Magen­wand (Ulcera), Tumo­re, Fremd­kör­per sowie Funk­ti­ons­stö­run­gen kön­nen bild­lich dar­ge­stellt wer­den.

Dünn­darm (Duo­den­o­sko­pie): Ähn­lich wie im Magen und der Spei­se­röh­re kön­nen ent­spre­chen­de Ver­än­de­run­gen dar­ge­stellt wer­den. Dane­ben ist hier die Ent­nah­me von Gewebs­pro­ben, soge­nann­ten Biop­sien, von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Nur so kön­nen auf mikro­sko­pi­scher Ebe­ne Ver­än­de­run­gen im Auf­bau der Darm­wand nach­ge­wie­sen wer­den, die oft genug ursäch­lich für Sym­pto­me wie Durch­fall oder zuneh­men­den Gewichts­ver­lust sind.

Für die Magen-Darm Endo­sko­pie braucht man Fle­xi­ble Endo­sko­pe. Wir haben in der Pra­xis ein gro­ßes Endo­skop mit 125 cm Län­ge. Es ist aus­rei­chend lang, um auch den Magen und Zwölf­fin­ger­darm von gro­ßen Hun­den anzu­schau­en. Das rech­te Endo­skop ist hin­ge­gen klein genug, um  die Lun­ge und Atem­we­ge von Kat­zen zu unter­su­chen. Bei­de Video Endo­sko­pe haben einen  Arbeits­ka­nal für Zyto­lo­gie, BAL, und Biop­sie.

In dem Video in der Mit­te kön­nen Sie sich mit dem Maus­rad eine kom­plet­te Spie­ge­lung des Magens und des Dünn­dar­mes anschau­en.

Kli­cken Sie auf das Bild

Atem­we­ge und Lun­ge:

Hier bie­tet eine Laryn­go­sko­pie (Dar­stel­lung des Kehl­kopfes), Tra­cheo­sko­pie (Dar­stel­lung der Luft­röh­re) und Bron­cho­sko­pie (Dar­stel­lung der Lun­ge) die bes­te Mög­lich­keit Erkran­kun­gen mit oft län­ger anhal­ten­dem Hus­ten in ihren Ursa­chen abzu­klä­ren. Zusätz­lich bie­tet sich die Mög­lich­keit, gezielt Spül­pro­ben zu neh­men. Nicht sel­ten ergibt sich nur über eine ent­spre­chen­de endo­sko­pi­sche Unter­su­chung die Chan­ce, die Ursa­che ein­deu­tig abzu­klä­ren. Rhi­no­sko­pie: Sie bezeich­net die Unter­su­chung der Nase mit einem star­ren Endo­skop.

Die ver­schie­de­nen Nasen­gän­ge mit einem nur 2,7 Mil­li­me­ter brei­ten, star­ren Endo­skop unter­sucht und gleich­zei­tig die Nase gespült wer­den. Im Fall eines zugäng­li­chen Fremd­kör­pers kann die­ser gleich ent­fernt wer­den. Alter­na­tiv kann man auch den rück­sei­ti­gen Rachen mit einem fle­xi­blen Endo­skop unter­su­chen

Auf­tei­lung des Bron­chi­al­bau­mes in die ver­schie­de­nen Bron­chi­en

Ein­blick in die Luft­röh­re eines Hun­des, Nor­mal­be­fund

2,7 mm star­res Endo­skop mit Arbeits­ka­nä­len

End­darm (Rektoskopie;Koloskopie):

Bei chro­ni­schen Durch­fäl­len oder Blut im Stuhl kann man auch den Darm von rek­tal her unter­su­chen.  Dies erfor­dert eine län­ge­re Pha­se in denen der Pati­ent nüch­tern blei­ben muss sowie die Ein­ga­be von Klis­tie­ren, um den End­darm vor dem Ein­griff zu rei­ni­gen.
Vor­be­rei­tung bei Endo­sko­pien: Nüch­tern, eine leich­te Nar­ko­se ist not­wen­dig.

Inter­ven­tio­nel­le Endo­sko­pie:

Neben all die­sen Mög­lich­kei­ten kann die Endo­sko­pie noch viel mehr. Sie bie­tet die Mög­lich­keit auch Ope­ra­tio­nen wie endo­sko­pi­sche Kas­tra­ti­on oder die pro­phy­lak­ti­sche Gas­trope­xie zur Ver­hin­de­rung einer Magen­dre­hung oder auch Pro­be­ent­nah­me von Orga­nen wie Leber und Nie­re durch­zu­füh­ren. Dabei wird der Bauch­raum mit­tels eines Insuf­fla­tors mit Koh­len­di­oxid gefüllt um die Orga­ne sicht­bar zu machen.

Hier fin­den Sie ein Video über die endo­sko­pi­sche Kas­tra­ti­on von Hün­din­nen

Ohr (Oto­sko­pie):

Die Oto­sko­pie bringt völ­lig neue Mög­lich­kei­ten zur Behand­lung von Ohren­ent­zün­dun­gen.  Hier ein Video zur Oto­sko­pie

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